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/ Tauchen im Mondsee

Tauchen im Mondsee

Der Mondsee im Salzkammergut ist nur 2 km vom für seine Tauchspots bekannten Attersee entfernt, weist jedoch eine andere Charakteristik auf.

Innerhalb der Seenkette Irrsee - Mondsee - Attersee im Salzkammergut ist der Mondsee der Mittlere unmittelbar an der Grenze zu Oberösterreich und Salzburg. Der Mondsee ist etwa 2 km vom Attersee entfernt, weist jedoch eine völlig andere Charakteristik auf.

Durch das intensive Planktonaufkommen im Mondsee wird es rasch dunkel daher sollte auf Tauchlampen nicht vergessen werden. Im südwestlichen Uferbereich zwischen Plomberg und Scharfling findet Ihr zahlreiche Einstiegsmöglichkeiten mit schönen Felsformationen. Im Sommer gilt der Mondsee als wärmster See im Salzkammergut und daher bilden sich dichte Pflanzengürtel im Uferbereich. Dort kommen dann große Kleinfischschwärme sowie deren Räuber wie Hechte und Zander vor. Auch stattliche Brachsen und sogar Karpfen sind nicht selten. 

Bei den Fundstellen von ehemaligen Pfahlbaudörfern, die 2011 als UNESCO Welterbe aufgenommen wurden herrscht Tauchverbot. Auch die Entnahme von neolithischen Fundgegenständen, die im Mondsee noch immer vorhanden sind, ist strengstens verboten. Bitte halten Sie sich an diese Regel, damit das Tauchen im Mondsee auch weiterhin möglich ist.

Kreuzstein

Sie finden den markanten Felsklotz mit zwei Kreuzen direkt vor bzw. nach dem Tunnel entlang der Kienbergwand-Landesstraße zwischen Unterach und Scharfling. Im Sommer und im Herbst ist dieser Bereich dicht bewachsen und Sie finden sich nicht selten zwischen großen Fischschwärmen wieder. Bei diesem Spot warten zwar keine spektakulären Felsformationen auf Sie, jedoch interessante Wurzel- und Felsformationen. Ein besonderer Höhepunkt ist sicherlich ein Nachttauchgang an dieser Stelle.

Kienbergwand

Die Felstunnels für Radfahrer, sowie der Straßentunnel unter der Kienbergwand sind wohl jedem Besucher im MondSeeLand ein Begriff. Im Tunnelbereich setzt sich der markante Felsabhang auch unter Wasser bis in eine Tiefe von etwa 30 m fort. Neben der interessanten Felswand findet man hier Autowracks aus vielen Jahrzehnten, ganze vom Berg in den See gestürzte Bäume sowie einen außergewöhnlichen Felsüberhang in einer Tiefe von 17 m.

Harnischwand

Zwischen den Ortschaften Plomberg und Scharfling fällt einem die direkt neben der Straße gelegene, komplett glatte Felswand auf. Dabei handelt es sich um das Naturdenkmal Harnischwand. Die Wand setzt sich unter Wasser bis in eine große Tiefe fort (hier befindet sich auch die tiefste Stelle des Mondsees mit 68 m) und bietet dem geübten Taucher ein imposantes und infolge der Dunkelheit auch mystisches Taucherlebnis.

Weitere Tauchplatzbeschreibungen erhalten Sie bei den örtlichen Basen.

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