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/ Naturerlebnis im November

Naturerlebnis im November

Winterwandern am Fluss

Im Spätherbst führen unsere Flüsse relativ wenig Wasser und bieten sich daher Spaziergänge entlang von Zeller Ache und Wangauer Ache an. Die Klarheit des Wassers erlaubt, dass der Boden des Flusses, wissenschaftlich Benthos genannt, beobachtet werden kann.

Mit viel Glück kann man einen der scheuen Flusskrebse beobachten, die sich aber zumeist in Höhlen verbergen. Der Flusskrebs ist stark bedroht, da er von seinem amerikanischen Kollegen, dem Signalkrebs verdrängt wird. Neben den Krebsen ist die Wasseramsel ein sicher zu beobachtender Bewohner unserer Flüsse. Die Wasseramsel ist der einzige Singvogel, der taucht und somit auch unter Wasser seine Nahrung suchen kann.

Für viele Fischarten sind die Zu- und Abflüsse unserer Seen ein wichtiges Laichgewässer. Die Laichzeit ist je nach Fischart unterschiedlich. Im November laichen unter anderem Forellen und Saiblinge, während die großen Laichzüge von Perlfisch und Seelaube im Frühling stattfinden.

Wer sich nicht vor einem Griff ins kalte Wasser scheut, kann gerne einen mittelgroßen Stein im Wasser umdrehen. Jeder Stein im Wasser ist ein einzigartiger Lebensraum und wird von verschiedenen Organismen bewohnt. Markant ist hier vor allem die Larve der Köcherfliege, die sich mit kleinen Steinen aber auch organischem Material eine Schutzhülle baut.