Zum ehemaligen Bauernhof im Mösl gehörte eine Kapelle, die neben der Straße stand.
Mit dem Straßenbau in den 60er Jahren musste sie abgetragen werden. Für die Familie Wendtner war klar, dass das Zeichen des Glaubens erhalten bleiben musste. In verkleinertem Maße wurde es an der Gartenmauer angebracht. Das geschnitzte Kreuz wurde damals bei Herrn Pokorny erstanden. Positioniert ist das Marterl nun an der Türschwelle des alten Bauernhauses. 2010 wurde die Gartenmauer im Zusammenhang mit dem Wasserschutz durch die Wildbachverbauung neu errichtet. Für das „Marterl“ sparte die Familie die V-förmige Einkerbung aus, die auch Platz für eine Sitzmöglichkeit bietet. Das Marterl ist nicht nur eine Gedenkstätte für die Familie. Im Mösl wird gute Nachbarschaft gepflegt. Sterbebilder der Familie und der Nachbarn werden daher an dieser Gedenkstätte angebracht. Somit ist das Mösl-„Marterl“ nicht nur ein Ort des Gedenkens, sondern auch ein Ort der Begegnung und des gemeinsamen Gebetes.
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